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Eisenbahnbrücke Nord

Das Bild zeigt ein Graffito auf einer Mauer

    “… da lag plötzlich die blitzende Tiefe mit Strömen, Städten und Schlössern im schönsten Morgenglanze zu ihren Füßen. Der Einsiedler schien selber überrascht. ‘Ach, wie schön ist die Welt!’ rief er bestürzt aus, bedeckte sein Gesicht mit beiden Händen und eilte so in die Wälder zurück.” (Eichendorff)

Rheinufer

Das Bild zeigt den Bug eines Rheinschiffes

    “Mir sey vergönnt, gleich einem alten Facultisten das Pro und Contra der beyden Vorschläge, wie es mir in der Eile begegnet, aufzustellen.” (Goethe)

Stromkilometer 493

Bunkerboot auf dem Rhein

    “Der Mond schien hell und freundlich auf die rasch dahin strömende, undurchsichtige Fluth herab, während nur dann und wann einzelne dünne Wolken die helle Scheibe für kurze Momente verdüsterten …” (Friedrich Gerstäcker)

Rheinufer

Rheinufer zwischen Weisenau und Laubenheim

    Manchmal misslingt die Kommunikation durch Verkehrszeichen. So eindeutig das Piktogramm für den Designer im Studio schien – vor Ort wirkt es doch ambivalent. So auch im Fall des Warnschildes an dem “NATO-Rampe” genannten Uferabschnitt zwischen Weisenau und Laubenheim. Ein unbefangener Verkehrsteilnehmer mit einem Faible für die amphibische Zweitnutzung von ottomotorgetriebenen Kraftfahrzeugen könnte zu der Ansicht kommen, es sei durchaus angebracht und sozial erwünscht, das Auto mit Karacho in den Fluss zu katapultieren, geschehe aber eben auf eigene Gefahr – ganz so, wie es der Junge Deutsche Film in den Sechzigern und vom Siebzigern gezeigt hat.

    Rheinufer

    Pegeluhr ohne Ziffernblatt

      “… einen Ort, wo wir eine Mauer von Stein oder einen Staat errichten, ein Leuchtfeuer anbringen oder einen Pegel verankern können …” (Henry David Thoreau)

    Eine Uhr, die stehengeblieben ist, zeigt zweimal täglich korrekt die Zeit an. Daran hätte sich das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen orientieren können, als es den Pegel am Rheinufer außer Betrieb setzte. Die Mechanik der Pegeluhr war schon länger defekt und zeigte Messwerte nach Belieben. Nicht weiter schlimm, denn die Skalenteilung in Form eines Ziffernblattes war so schwer zu entschlüsseln, dass man selten sicher sein konnte, den korrekten Wert auf dem richtigen Weg abgelesen zu haben. Was lag also näher, als die Zeiger auf einem ungefähren Mittelwert arretiert zu lassen. Ein solches Vorgehen war der Behörde wohl nicht ganz unbedenklich. Weshalb man sich dann wohl dafür entschied, das Ziffernblatt und Zeiger zu demontieren oder mit Pappe zu verhüllen.