Gucki

Donnerstag, 29. März

Portocolom

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Das Bld zeigt ein entmastetes Wrack

    So ein Hafen im Frühling hat überdies die freundlichste Ähnlichkeit mit dem Gemüt eines Jünglings, der zum erstenmal in die Welt geht, sich zum erstenmal auf die hohe See des Lebens hinauswagt – noch sind alle seine Gedanken buntbewimpelt, Übermut schwellt alle Segel seiner Wünsche, hoiho! – aber bald erheben sich die Stürme, der Horizont verdüstert sich, die Windsbraut heult, die Planken krachen, die Wellen zerbrechen das Steuer, und das arme Schiff zerschellt an romantischen Klippen oder strandet auf seichtprosaischem Sand – oder vielleicht morsch und gebrochen, mit gekapptem Mast, ohne ein einziges Anker der Hoffnung, gelangt es wieder heim in den alten Hafen und vermodert dort, abgetakelt kläglich, als ein elendes Wrack!” (Heinrich Heine)

Mittwoch, 28. März

bei s’Horta

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Das Bild zeigt zwei Tauben auf Feigenkakteen

    “Zwei Täubchen liebten sich mit zarter Liebe. Jedoch, der weichen Ruhe überdrüssig, Ersann der Tauber eine Reise sich.” (Heinrich Heine)

Dienstag, 28. Februar

Diether-von-Isenburg-Straße

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Das Bild zeigt eine angeschlagene Kaffeekanne auf einem Schotterfeld

    Draußen gibt’s nur Kännchen.” (trad.)

Montag, 27. Februar

Eisenbahnbrücke Nord

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Das Bild zeigt ein Graffito auf einer Mauer

    “… da lag plötzlich die blitzende Tiefe mit Strömen, Städten und Schlössern im schönsten Morgenglanze zu ihren Füßen. Der Einsiedler schien selber überrascht. ‘Ach, wie schön ist die Welt!’ rief er bestürzt aus, bedeckte sein Gesicht mit beiden Händen und eilte so in die Wälder zurück.” (Eichendorff)

Sonntag, 26. Februar

Zoll- und Binnenhafen

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Das Bild zeigt ein Graffito mit einem aus schwarzer Farbe gesprühten Frauenporträt, dessen Augen wie Tränen verlaufen

    “Tränen kreist der Raum! - Tränen Tränen - Dunkle Tränen - Goldne Tränen - Lichte Tränen - Wellen krieseln …” (August Stramm)

Sonntag, 08. Januar

Aliceplatz

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Spiegelungen in der Glasverkleidung eines Bürogebäudes am Aliceplatz

    “Die Sonne stand schon unter dem Horizont, aber in dem zurückgebliebenen Glutscheine spiegelte sich noch von unten her ihr Schattenbild.” (Fontane)

Sonntag, 01. Januar

Zoll und Binnenhafen

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Schaltschrank mit Flaschen am Zoll- und Binnenhafen

    “Dort der alte Flaschenschrank, der jedoch leer stand, mit Blei ausgeschlagen wie eine Art Sarg in Abteilungen …” (Charles Dickens)

Samstag, 31. Dezember

Zoll- und Binnenhafen

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rostiger Festmachring am freigelegten Molenkopf des Zoll- und Binnenhafens

    “Auch Rost tut not: Scharfsein ist nicht genung! Sonst sagt man stets von dir: »er ist zu jung!«”
    (Nietzsche)

Sonntag, 20. November

Domplatz

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    Das Bild zeigt die Figur eines Engels

    Freitag, 18. November

    Kästrich

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    Das Bild zeigt den einen Gedenkstein zur Erinnerung an die Explosion des Pulverturms am 18. November 1857 als Scheitelstein eines Torbogens am Köstrich

      “Feuerjo! Feurjo! durch die ganze Stadt – Geheul, – Geschrei – Gepolter – fangen an die Brandglocken zu brummen, knallt der Pulverturm in die Luft, als wär die Erde mitten entzweigeborsten, und der Himmel zerplatzt und die Hölle zehntausend Klafter tiefer versunken.” (Friedrich Schiller)
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