Gucki

Freitag, 21. Oktober

Domkreuzgang

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Das Bild zeigt ein Spinnennetz im Maßwerk des Domkreuzgangs

    “Seine Gesetzmäßigkeit wird immer klarer und sichtbarer und wie ein schimmerndes Spinnennetz scheint es sich mit hundert wohlgefügten Fäden an seinen Mauern zu halten. ” (Rilke)

Donnerstag, 20. Oktober

Gutenberg-Museum

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Das Bild zeigt die “Medienfassade” am Gutenberg-Museum

    “.. aber er war nicht imstande zu lesen. Die Buchstaben tanzten ihm vor den Augen.” (Flaubert)

Mittwoch, 19. Oktober

Gutenberg-Museum

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Das Bild zeigt einen Ausschnitt vom Modell des frühneuzeitlichen Mainz zur Zeit Gutenbergs

    “… das Stapelrecht zwingt alle durchziehenden Kaufleute, in der Stadt ihre Waren feilzuhalten, was, da der Magistrat das Recht hat, die Preise zu bestimmen, schon ein wenig an Straßenraub grenzt.” (Egon Friedell)

Kreative Fiskal- und Handelspolitik gab es zu allen Zeiten. Nach dem Stapelrecht oder Stapelzwang waren Kaufleute bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts verpflichtet, ihre Waren beim Passieren einer Stadt abzuladen - zu stapeln - und eine bestimmte Zeit zum Verkauf anzubieten. Geregelt waren zudem die Mengen, die Händler zu bestimmten Preisen abgeben mussten. Mainz als Knotenpunkt des Warentransports auf dem Land- und Wasserweg ließ sich dieses Recht im Mittelalter und in der frühen Neuzeit in diversen Königsurkunden wiederholt bestätigen und wusste es höchst vorteilhaft auszuüben. Zu diesem Zweck wurden Kräne zum Entladen der Lastkähne aufgestellt und das Brand-Kaufhaus in Ufernähe errichtet.

Dienstag, 18. Oktober

Schöfferstraße

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Das Bild zeigt Schilder wartender Taxen

    “Hier gleich am Tore stehen Droschken. So heißen unsere hiesigen Fiaker. Man zahlt vier Groschen Kurant für eine Person und sechs Gr. K. für zwei Personen, und der Kutscher fährt, wohin man will. Die Wagen sind alle gleich, und die Kutscher tragen alle graue Mäntel mit gelben Aufschlägen. Wenn man just pressiert ist oder wenn es entsetzlich regnet, so ist keine einzige von allen Droschken aufzutreiben. Doch wenn es schönes Wetter ist, wie heute, oder wenn man sie nicht sonderlich nötig hat, sieht man die Droschken haufenweis beisammenstehen.” (Heinrich Heine)

Montag, 17. Oktober

Domplatz

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Das Bild zeigt einen Wasserspeier am Dom

    “… vom blauen Himmel hob sich jetzt klar und deutlich in allen Einzelheiten der Glockenturm ab mit seinen Nebentürmchen, die Spitze der Abtei, wie gespickt mit fratzenhaften Wasserspeiern, unheimlichen Gesichtern, mit denen der Fabelglaube unsrer Väter ihre gotischen Heiligtümer versehen hat.” (Guy de Maupassant)

Sonntag, 16. Oktober

Vogeltränke

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Das Bild zeigt eine vereiste Vogeltränke

    “… wie stæte ist ein dünnez îs, daz ougestheize sunnen hât?” (Wolfram von Eschenbach)

Samstag, 15. Oktober

Große Bleiche

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Das Bild zeigt eine rote Ampel auf der Großen Bleiche

    “The traffic lights they turn blue tomorrow and shine their emptiness down on my bed.” (Jimi Hendrix)

Freitag, 14. Oktober

Osteiner Hof

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Das Bild zeigt eine Figur auf dem Dach des Osteiner Hofes

    “Das stört doch keinen großen Geist.” (Karlsson vom Dach)

Donnerstag, 13. Oktober

Breidenbacherstraße

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Das Bild zeigt die Skulptur “Mann vom Castrum” von Eberhard Linke

    “Der Ritter hatte das Visier seines blanken Helmes herabgeschlagen …” (Wilhelm Hauff)

Mittwoch, 12. Oktober

Jakob-Welder-Weg

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Das Bild zeigt zwei Torbögen auf dem Campus der Universität

    ” … endlich durch einen Torbogen, unter dem aus einer schmiedeeisernen Laterne ein mattes, gelblichrotes Licht schimmerte, auf den verlassenen Hauptplatz mit dem schweigenden Brunnen …” (Arthur Schnitzler)
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